GIVE - Gemeinnütziger Verein für Internationale Verständigung e.V.e.V. Weinheim

Informationen für Gastfamilien

Seit über 30 Jahren fördert GIVE e.V. den internationalen Jugendaustausch und vermittelt Schülerinnen und Schülern aus dem Ausland die passende Gastfamilie in Deutschland. Wir führen unser internationales Gastschülerprogramm schon seit Jahren mit großem Erfolg durch. Da immer mehr Schülerinnen und Schüler aus den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Mexiko, Skandinavien, Frankreich, Italien und Asien zu einer deutschen Familie kommen möchten, suchen wir dringend nette Gastfamilien.

 

Einige Fragen und Antworten zum Gastschülerprogramm:

1. Kommen wir als Gastgeber in Betracht?

Als Gastfamilie kommen alle Familien in Betracht, die Interesse daran haben, einen Gastschüler bei sich aufzunehmen. Es ist nicht Voraussetzung, dass Sie gleichaltrige Kinder haben, auch ist eine Berufstätigung der Eltern kein Hinderungsgrund.

2. Was sind das für Schülerinnen und Schüler, die kommen?

Es sind Jungen und Mädchen im Alter von 16-18 Jahren, die in ihrem Heimatland das Bewerbungsverfahren durchlaufen haben. Bei der Auswahl der Schüler kommt es auf die charakterliche und schulische Eignung an. Es handelt sich um aufgeschlossene junge Leute, die einmal das Leben in einer deutschen Familie erleben möchten.

3. Was wird von uns als Gasteltern erwartet?

Die Gastfamilie nimmt den Jugendlichen als Familienmitglied auf und soll ihn/sie wie einen Sohn bzw. eine Tochter behandeln.
Für Reisekosten zwischen dem Heimatland und dem deutschen Wohnort und zurück, Kosten in Zusammenhand mit dem Schulbesuch (Monatskarte, Lehrbücher), Taschengeld und administrative Kosten ist durch Eigenleistung des Schüles und Zuschüsse der Organisation gesorgt. Alle Schüler sind für die Dauer ihres Aufenthaltes versichert.

4. Wann kommen die Schüler und wie lange bleiben sie?

Im Schuljahresprogramm kommen die Schüler im August/September und bleiben in der Regel zehn Monate bis Ende Juni des darauf folgenden Jahres. Im Sommerprogramm (ohne zwingenden Schulbesuch) kommen die Schüler Anfang Juli und bleiben bis Mitte August.
Wenn Sie als Gastfamilie erst einmal "schnuppern" möchten, wäre auch eine "Welcome"-Platzierung für 3 bis 5 Monate möglich. Darüber hinaus suchen wir in z.B. Aachen, Hamburg oder Düsseldorf Gastfamilien, die unsere amerikanischen Schüler für den Zeitraum von vier Wochen im August aufnehmen.

5. Sollten die Schüler die Schule besuchen?

Außer im Sommerprogramm ist der Schulbesuch Pflicht. In der Regel wird eine in der Nähe liegende deutsche Schule, meist ein Gymnasium, gewählt.

6. Was erwarten die Schüler?

Die Schüler erwarten, ein weiteres Mitglied Ihrer Familie zu sein mit allen Rechten und Pflichten. Sie erwarten kein Reise- und Unterhaltungsprogramm.

7. Bekommen wir von Seiten der Organisation Unterstützung?

Jedem Schüler ist ein Betreuer zugeordnet, der Sie in allen persönlichen und schulischen Fragen berät und unterstützt. Außerdem sind wir in unserem Büro ständig für Sie erreichbar.

8. Können wir uns einen Schüler aussuchen?

Die Schüler haben sehr umfangreiche Unterlagen, einschließlich einer Bildcollage, über sich erstellt. Der zuständige Betreuer kommt mit diesen Unterlagen zu Ihnen und Sie können die Entscheidung treffen, wen Sie bei sich aufnehmen möchten.

9. Was müssen wir tun, um Gastfamilie zu werden?

Schreiben Sie uns, oder rufen Sie uns an. Wir werden Ihnen dann weitere ausführliche Informationen und einen Bewerbungsbogen als Gastfamilie zusenden. Nach Eingang der Bewerbung setzt sich der zuständige Betreuer mit Ihnen in Verbindung.

Werden Sie Gastfamilie und tragen Sie mit dazu bei, dass ein junger Mensch seinen Traum verwirklichen kann.

 

Mittlerweile haben wir unseren fünften Austauschschüler im Haus. Unsere eigenen Kinder lernen dadurch offener und toleranter zu sein. Wenn die Anfangsschwierigkeiten mit der Sprache überwunden sind und es mit der Kommunikation besser klappt, ist der Austauschschüler wie unser eigenes Kind, mit allen Rechten und Pflichten.
Familie Bertels aus Hartha
Man sollte sich im Klaren darüber sein, dass man den Austauschschüler nicht als Gast, sondern als vollwertiges Familienmitglied in den Alltag einbindet. Die Herausforderung besteht darin, den Jugendlichen so schnell wie möglich zu integrieren, damit er sich zu Hause fühlt. Wir möchten diese Erfahrung nicht missen, da es eine unglaubliche Bereicherung für unser Familienleben ist.
Familie Großkötter aus Aachen
Unsere thailändische Gastschülerin Surat ist so viel mehr als nur ein "Gast". Nach anfänglichen kulturellen und sprachlichen Schwierigkeiten ist sie inzwischen zu einem vollwertigen Familienmitglied geworden. Jeden Tag erleben wir mit ihr auch ein Stückchen Thailand und gleichzeitig wird sie selbst Teil unserer Kultur!
Familie Regel aus Köln